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Nina MacKay – Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

Mai 9, 2017

Es gibt Dinge im Leben, die lernt man erst wenn man sich einmal so richtig – entschuldigt die kommende Ausdrucksweise – auf die Fresse legt und es so richtig schmerzt. Etwas das ich, nach der Frankfurter Buchmesse, gegen Ende vom letzten Jahr lernen musste war, dass ein Buch noch lange nichts über den Schreibstil eines Autors aussagt und dass ein anderes Buch vom selben Autor komplett anders sein kann.

Lange war ich der Ansicht, dass sich ein Schreibstil nicht großartig ändern und man daher nicht so eine komplette Kehrtwendung zwischen zwei Büchern von einem Autor erleben kann. Tja, naives Kaddylein wurde mit diesem Buch eines Besseren belehrt und hat sich zum allerersten Mal vom ersten Kapitel bis hin zum Schluss tierisch aufgeregt.

Obwohl ich mich bei diesem Buch so sehr aufgeregt habe, landet die Autorin nicht auf die Liste von Autoren, um die ich einen Bogen mache, sondern bekommt noch eine zweite Chance. Immerhin steht es 1:1, da mich ein Buch von ihr total begeistern könnte, plus die Autorin ist mir nach der Frankfurter Buchmesse 2016 total sympathisch, und das andere mich zur Weißglut getrieben hat.
Ob ich aber die Fortsetzung von diesem Buch – ja es wird eine Fortsetzung im Herbst erscheinen – lesen werde, oder mich dem verweigere, steht bei mir noch offen. Tendenziell bin ich eher abgeneigt davon mehr von dieser Reihe zu lesen.
Man soll aber niemals nie sagen

 


Nina MacKay Rotkäppchen und der Hipster-Wolf Cover

 

 

Titel: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
Autor: Nina MacKay
Position: Erster Teil einer Reihe
Seitenzahl: 343
Verlag: Drachenmond
Erschienen am: 12. Oktober 2016
Preis: Taschenbuch 14,90€
ISBN: 978-3-95991-989-0


Klappentext BuchIm Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine „Verhöre-und-Töte“-Liste der Verdächtigen erstellt wird:

1. Wölfe töten
2. Hexen töten
3. böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4. böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig.

Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht.
Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever …

© Drachenmond Verlag

 

Mit „Plötzlich Banshee“, dem ersten Printbuch von Nina MacKay, konnte mich die Autorin mit ihrer lockeren und humorvollen Art und Weise eine Geschichte zu erzählen total begeistern. Mit dem positiven Ersteindruck im Hinterkopf habe ich mich riesig gefreut, als ihr zweites Buch erschienen ist, und war auf die neue Geschichte schon richtig gespannt.
Als ich dann endlich zum Lesen gekommen bin, musste ich schlucken. Der Schreibstil von Rotkäppchen und der Hipster-Wolf ist im Vergleich zu Plötzlich Banshee komplett anders. Vor allem ging mir ihre Art und Weise wie sie Rotkäppchen und der Hipster-Wolf geschrieben hat mächtig auf den Keks. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann mir ein Buch zuletzt so schnell auf die Nerven gegangen ist, aber bei dieser Geschichte von Nina MacKay ging das leider ziemlich schnell.

Nina MacKay Rotkäppchen und der Hipster-Wolf Vorwort Warnung

Bin ich zu blöd oder habe ich den Witz einfach nicht verstanden?

Bevor es überhaupt mit dem ersten Kapitel beginnt erwartet einen ein Vorwort bzw. eine Vorwarnung, dass diese Geschichte besonders witzig sei und es zu peinlichen Momenten in der Öffentlichkeit kommen könnte, weil man an manchen Stellen evtl. laut auflachen muss.
So weit, so gut.
Das Vorwort an sich hat mich in erster Linie nicht großartig gestört, weil es als Witz der Autorin gemeint sein kann oder sie einfach dieser Überzeugung ist. Dank dieser Warnung habe ich mich während dem Lesen aber immer wieder gefragt, ob so eine witzige Stelle schon kam oder noch kommen wird.

Je mehr ich mich durch die Geschichte von Red und ihren Freundinnen gequält habe, desto genervter wurde ich, da ich einfach nicht diese urkomischen Stellen entdeckt habe. Oder lag das einfach nur daran, dass ich zu blöd für den Witz war? Ich jedenfalls habe zu keiner Zeit laut auflachen müssen, wohl eher musste ich mich beherrschen nicht mit dem Buch um mich zu werfen.

Einen gewaltigen „What the fuck“ Moment hatte ich, als die Damen einen Zauberstab von einer bösen Hexe verwenden wollten und drei verschiedene Wörter in einer anderen Sprache dafür sagen mussten. Die Spannung, welche Wörter sie nun aussprechen, war groß und als sie dann genannt wurden, konnte ich meinen Augen nicht trauen.

Mortadella, Hotdog, Sushi.

DAS sind die drei Wörter in einer ANDEREN SPRACHE?! Ganz ehrlich, an dieser Stelle habe ich scheinbar den Witz – denn ich kann mich nicht anderes vorstellen – nicht verstanden und bin mir so richtig verarscht vorgekommen. Wahrscheinlich hatte ich in diesem Augenblick einfach nur zu hohe Ansprüche – ich hoffe das wirklich – aber an dieser Stelle hätte ich einfach nur noch das Buch abbrechen sollen.

 

Wieso? Wiiiiiiiesooooo?!?!

Etwas was mich an der Hipster-Wolf Buch ebenfalls richtig genervt und mir das Lesen am meisten verdorben hat war, dass alles in der Geschichte erzwungen gewirkt hat. Hinzu kommt noch, dass ich den Eindruck hatte, dass die Autorin sich nicht entscheiden konnte, ob sie die Geschichte mit englischen oder deutschen Begriffen erzählen soll.

Oft schmeißt sie englische Begriffe in die Geschichte, obwohl an der Stelle ein Deutscher deutlich besser gepasst hätte. Hinzu kommt, dass die deutsche und englische Sprache kombiniert wurde und dadurch zum Teil echt schräge Wortkombinationen, wie z.B. Lebkuchen Lane, entstanden sind. Dieser häufig vorkommende Mix hat meinen Eindruck von einer erzwungenen Geschichte noch mehr verstärkt.
Vom Setting her konnte man auch nicht wirklich zuordnen, ob man sich denn nun im deutsch- oder englischsprachigen Raum befindet. Es wurden klassische Märchen z.B. Rotkäppchen, Dornröschen und Co., mit Disney Geschichten, wie z.B. Aladdin oder Peter Pan, vermischt.

Das Krönchen setzt Nina MacKay dem Buch auf indem sie, in meinen Augen, die Charaktere – vor allem die Protagonisten – übertrieben dumm darstellt. Die ganze Zeit bin ich mir während dem lesen wie im falschen Film vorgekommen und hatte eher das Gefühl ein Buch zum Film „Fack ju göhte“ zu lesen, da mir die einzelnen Charaktere einfach viel zu verdummt dargestellt wurden.
Vielleicht wollte sie sich mit dem Verhalten der Charaktere einfach nur an die heutige Jugend anpassen, was ich ehrlich gesagt echt nicht hoffe. An dieser Stelle war ich schon so weit, dass ich positiv überrascht war, kein „Altaaa“ oder Ähnliches in den Dialogen zu lesen zu müssen.

 

Nina MacKay Rotkäppchen und der Hipster-Wolf Gestaltung

Wunderschöne Hülle trotz schrecklichem Inhalt

Damit ich in dieser Rezension nicht nur zu kritisiere und rumnörgle, lasst uns doch mal von etwas positivem und erfreulichem Reden. Dem Cover bzw. meinem (optischen) ersten Eindruck. Dieser war nämlich ein durchaus positiver, als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe.
Die Gestaltung vom Cover ist auf den ersten Blick sehr gelungen und passt vom Thema perfekt zum Inhalt. Mir gefällt besonders der Schriftzug „Hipster-Wolf“ und die Farben innerhalb davon.
Was einem, auf den zweiten Blick, auffällt und das auch irgendwie seltsam aussieht ist die Art und Weise wie Rotkäppchen ihr iPhone hält. Habt ihr schon mal jemanden gesehen, der sein Handy mit dem Display nach vorne hält? Aber auch der Selfie-Stick mit angebrachtem Handy sieht von der Perspektive her etwas unglücklich platziert aus.

Ein Pluspunkt bekommt von mir die Aufmachung der einzelnen Seiten, die zum Teil echt gut gelungen ist.

So entdeckt man auf jeder Seite, im Bereich der Kopfzeile, ein kleines, süßes Ornament. Auf der rechten Seite ist im Ornament immer ein kleines Rotkäppchen enthalten, und auf der linken Seite immer ein kleiner Wolf. Zusätzlich befindet sich auch noch eine kleine Hexe unter der jeweiligen Kapitelüberschrift. Mir persönlich hätte es gereicht, wenn man nur das Ornament als Verzierung verwendet hätte, da die Seite fast schon überladen wirkt.

Oft endet ein Kapitel auf der rechten Seite gefolgt von einer unbeschriebenen mit einem Schmetterlings-/Blumenmuster in der Ecke. Diese leeren Seiten werden außerdem vier Mal mit verschiedenen Zeichnungen gefüllt, die zum einen echt süß aussehen aber zum anderen wirkt das Buch dadurch viel zu kindlich.

 

Jaz‘ Augen werden schmal, als er sieht, wie ich den Kelch an meine Lippen setze.
Ich koste. Uh, äh, widerlich, aber das ist mir jetzt auch schon egal. Runter damit.
Außerdem scheint es Jaz zu ärgern, also tue ich es erst recht.
[Seite 187]

Anfangs lagen meine größten Hoffnungen in einen halbwegs gescheiten Charakter bei Red, da sie so anders war als die anderen Protagonisten. Man hat zu Beginn der Geschichte sehr deutlich gemerkt, dass sie die Einzige unter den fünf ist, welche erst denkt bevor, sie handelt im Gegensatz zu Cinderella, Schneewittchen und Co., die z.B. erst die bösen Hexen zur Strecke bringen und danach merken, dass sie keine Fragen mehr stellen können.
Sollte eigentlich logisch sein, dass Tote nicht reden können aber in den Köpfen nehmen die Ehemänner sowie die eigen Blogs den gesamten Platz ein. Auch diese „tolle“ Darstellung, dass die vier Prinzessinnen nichts ohne ihre Ehemänner sind, hat mich an ihnen ebenfalls ziemlich gestört.

Mein erster Eindruck von Red hat sich ziemlich schnell geändert, je mehr die Geschichte voran gegangen ist. War sie noch am Anfang die Kluge und Vernünftige von allen, so hat sie sich immer mehr in ein bockiges Kind verwandelt.
Bestes Beispiel ist hierfür das Zitat von Seite 187, bei dem Red den für sie widerlichen Rum runterkippt nur um Jaz (Captain Hook) zu ärgern. Dass es sich hierbei um ein Trinkspiel handelt, bei dem sie per Gruppenzwang von Hooks Crew dazu gedrängt wird, wird wunderbar überspielt indem Jaz Red natürlich „rettet“ als sie sturzbetrunken auf dem Tisch tanzt. Hierbei kann er wunderbar zeigen, was für ein Neandertaler er doch ist, als es sie über die Schulter wirft, raus stampft und seine Mannschaft im hinterher grölt.

Ein weiteres Klischee, welches unser Rotkäppchen verinnerlicht, ist als Jaz bzw. Hook auf Seite 166 sein Shirt auszieht, Red seinen durchtrainierten Körper sieht und sich urplötzlich in ihn verliebt.

Ernsthaft?!

Er wurde die ganze Zeit, seit die beiden Charaktere aufeinandergetroffen sind, als böser dargestellt. Nur weil er sein Shirt auszieht, ist er plötzlich ihr Held und sie vergisst alles, unter anderem auch, dass sie schon in Ever(ton) verliebt ist? Wahrscheinlich ist ein durchtrainierter Körper wichtiger als ein paar ordentliche Charakterzüge oder die Autorin wollte mit aller Gewalt ein Liebesdreieck kreieren.

An sich ja nichts Schlechtes, weil dadurch eine gewisse Grundspannung entsteht, aber irgendwie hatte ich den Eindruck als müsste sich Red in Jaz verlieben. Immerhin sieht er ja so unglaublich heiß auf mit seinem durchtrainierten Körper, hat ein Kind – welches ja natürlich eine Mutter braucht – und verwendet heimlich etwas das gefügig macht.
Grandiose Grundlagen für eine Beziehung.

 

Nina MacKay konnte mich mit ihrem zweiten Buch nicht begeistern und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht von der Geschichte.
Mit Plötzlich Banshee konnte die Autorin mich so richtig begeistern und ich war glücklich darüber eine potenzielle Lieblingsautorin gefunden zu haben. Nach diesem Desaster hier weiß ich nicht mehr so recht ob ich überhaupt, noch was von ihr lesen soll.

Die Grundidee klang für mich am Anfang echt gut und ich hatte wirklich Lust eine Märchenadaption zu lesen. Der Gedanke die Märchen mit der modernen Welt zu verbinden klang für mich nach einer grandiosen Idee. Leider ist die Umsetzung davon ziemlich in die Hose gegangen.
Die angepriesenen Momente, welche einen scheinbar aus heiterem Himmel zum Lachen bringen, habe ich vergeblich gesucht. Stattdessen musste ich mich echt beherrschen nicht mit dem Buch um mich zu werfen, weil ich das Lesen aggressiv gemacht hat.

Vor lauter aufregen hat es mir absolut keinen Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und selten musste ich mich so durch ein Buch quälen wie beim Hipster-Wolf. Mich wundert es, ehrlich gesagt, sehr wieso das Buch so viele positiven Meinungen auf Instagram, Lovelybooks und Co. bekommen hat.

Habe ich etwa beim Lesen was falsch gemacht oder ist es einfach nicht meins?

Aufgrund der schönen Gestaltung und der interessant klingenden Grundidee bekommt das Buch von mir nur einen von fünf Drachen, da für mich einfach nicht mehr drin ist. Eine Empfehlung für Rotkäppchen und der Hipster-Wolf kann ich nicht aussprechen, da es für ein totaler Reinfall war.

Bewertung Drachen 1 von 5

 

 

 

Mareikes Rezension 

Niccis Rezension

 

 

Nina MacKay Rotkäppchen und der Hipster-Wolf Buchcover   Nina MacKay Aschenputtel und die Erbsen-Phobie
*Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zu der jeweiligen Rezension
**Bildquelle der Coverbilder ist die Seite vom Drachenmond Verlag (hier)

 

 

  1. Eine sehr ehrliche Rezension. Schade, dass es dir so gar nicht gefallen hat.
    Aber ich finde es toll, dass du Nina jetzt trotzdem nicht komplett ablehnst. Ich fand Plötzlich Banshee auch viel viel besser.

    In vielen Punkten kann ich dir (leider) zustimmen. Nichtsdestotrotz fand ich es stellenweise ganz witzig, auch die Integration der Märchen, insbesondere Alice im Wunderland fand ich gut.
    Danke auch fürs Verlinken!

    Liebe Grüße,
    Nicci <3

    1. Hallo Nicci,
      vielen Dank für deinen Kommentar, habe mich sehr gefreut🙂
      Leider hat die Geschichte nicht meinen Humor getroffen. Hoffentlich wird mir ihr nächstes Buch besser gefallen.

      Liebe Grüße,
      Kaddy

        1. Ich weiß zwar schon von dem Buch aber leider habe ich es noch nicht gelesen und werde es wahrscheinlich auch nie lesen, außer es erscheint mal als Printbuch.
          Bin nicht so der eBook Fan. Verpasse so zwar einige Bücher aber das nehme ich in Kauf damit ich nicht den ganzen Tag nur auf einen Bildschirm glotze ^^

  2. Sehr gute und ehrliche Rezension. Ich hab das Buch nie gelesen und habe es auch nie vor, da schon vor einiger Zeit auf Twitter über das Buch negativ gesprochen wurde.
    Schade, dass du so enttäuscht wurdest 🙁
    Liebste Grüsse
    Julia

    1. Guten Morgen Julia,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Bei dem negativen aus Twitter war ich ja mit dabei ^^ Da haben Mareike und ich ja während dem Lesen schon gestenkert.

      Ganz liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende
      Kaddy

  3. Wenn das Buch schon schrecklich war – deine Rezension ist es nicht! Dir ist es gelungen, vermutlich schrecklichen Inhalt unterhaltsam rüberzubringen und das ist doch schon mal was! 😉
    Die meisten Jugendbücher werden ja von Erwachsenen geschrieben und meistens gelingt es auch ganz gut, aber ab und zu kommt einem mal ein Buch unter, bei dem man denken muss, die Autorin hätte „Fack ju Göhte“ mit einem Dokumentationsfilm über Teenager verwechselt…

    LG Johanna

    1. Hallo Johanna,
      vielen Dank für deine Worte 🙂
      War mir am Anfang sehr unsicher darüber ob die Rezension viel zu böse geschrieben ist, da ich ja nur kritisiere aber scheinbar ist das ja nicht der Fall 🙂
      Ja Jugendbücher sind immer so einer Gratwanderung, bisher hatte ich immer das Glück gute erwischt zu haben bis dann der Hipster-Wolf kam…
      Ist es dir schon mal passiert, dass du bei einem Jugendbuch total daneben gegriffen hast?

      Liebe Grüße,
      Kaddy

  4. Sehr tolle Rezension! Aber auch ohne die ganzen schlechten Meinungen hätte ich das Buch nie gelesen, zum einen, weil ich die Titel (Rotkäppchen und der Hipster Wolf geht ja noch, aber Aschenputtel und die Erbsenphobie!!) absolut dämlich finde, und auch, weil ich schon den Klappentext so doof finde. Also ich meine, im Ernst? „Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen!“ Oh Gott, wenn ich das schon lese, dann weiß ich schon, dass das nichts werden kann…
    Mag jetzt komisch klingen, aber so kommen Titel und Inhalt bei mir an 😀
    Und scheinbar ist das Buch ja auch wirklich nicht gut, also hab ich nichts verpasst 😉

  5. Ich hab schon manch negative Kritik zum Buch gelesen und ich kann dich beruhigen: Du hast nix falsch gemacht, du kannst einfach nicht über die Gags lachen. Jeder Mensch hat ein anders Verständnis von Humor. Ich hätte über den „Sushi-Mortadella-Hotdag“-Gag schmunzeln können, weil die Erwartungshaltung des Lesers durch etwas sehr Banales aufgelöst wird. Ich finde sowas witzig 🙂 Andererseits habe ich bei „Agentin 006y“ erst durch andere Rezensionen gemerkt, dass das ganze Buch eine Parodie ist.

  6. Eine sehr schöne und vor allem ehrliche Rezension. Dabei schaffst du es, deine Kritik unterhaltsam, aber trotzdem differenziert und gut begründet darzubieten. Das ist dir echt gut gelungen.
    Ich habe von der Autorin noch nichts gelesen und nach dieser Rezension habe ich es auch eigentlich nicht mehr vor (ist auch nicht so richtig mein Genre). Aber mutig von dir, dass du die Autorin noch nicht aufgibst.
    Liebe Grüße,
    Julia

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