Bücher

Stephen King mit Stewart O’Nan – Ein Gesicht in der Menge

November 21, 2013

Dies ist mein viertes Buch von Stephen King welches ich lese. Das besondere an diesem ist allerdings, dass es nicht nur von Stephen King geschrieben ist. Es handelt sich hierbei um eine Zusammenarbeit mit Stewart O’Nan und ist, um genau zu sein, eine Kurzgeschichte. 59 Seiten zu bewältigen, klingt wenig aber das Buch beschäftigt einen danach weiterhin.

Gelesen habe ich es nun auch und versuche mich an die Rezension oder besser gesagt an die Zusammenfassung und vor allem eine gute Widerspiegelung des Inhaltes…

Inhalt

Die Kurzgeschichte “Ein Gesicht in der Menge” handelt von einem alten Mann, der eines Tages während dem Baseball schauen etwas eigenartiges erlebt und wie er mit dieser Situation umgeht. Der Rentner Dean Evers lebt alleine, da seine Frau und große Liebe vor einigen Jahren verstorben ist. Er schaut täglich ein Baseball Spiel im Fernsehen an um die leere in der Wohnung sowie in seinem Leben zu verdrängen. Doch an einem Tag erlebt er etwas durchaus seltsames. Er sieht in der Menge der Zuschauer seinen alten Zahnarzt und nach und nach auch andere verstorbene Leute, die er nicht gerade gut behandelt hat. Diese Begegnung lässt ihn nachdenken und vor allem an die Zeit + den Moment denken an der er mit diesen Leuten Kontakt hatte. Er führt sich vor Augen was er damals getan hat und welche Konsequenz dadurch entstanden ist. Ihn lässt die Vergangenheit einfach nicht mehr los bis er sich selbst im Fernsehen in der Menge sieht und genau weis was er zu tun hat…

Beurteilung

“Ein Gesicht in der Menge” ist ein kleines aber feines Buch und ganz ehrlich, als ich es fertig gelesen habe war ich sichtlich verwirrt. Nach dem verwirrt sein hab ich mich gefragt wieso dieser Titel vergeben wurde, denn ein Titel spiegelt den Inhalt ja auf gewisser Weise ja wieder, und dann kam es auch langsam. Auch das Ende wurde bisschen klarer und man sieht ein Buch ist nicht unbedingt immer dann abgeschlossen, wenn man das letzte Wort liest. Dieses Buch, oder sollte ich es lieber Büchlein nennen, bringt einen definitiv zum nachdenken.

 

Eure Kaddy

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