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Cassandra Clare – Chroniken der Unterwelt / City of Glass

September 1, 2015

Bild © Arena Verlag

Ein weiteres Buch von der Chroniken der Unterwelt Reihe ist in meine Hände gelangt und wurde von mir verschlungen. Nach meinen anfänglichen Startschwierigkeiten, zwischen Teil eins und zwei, habe ich nun Teil drei von sechs der Chroniken der Unterwelt Reihe gelesen und will mehr. Habe mich wohl mit dem Chroniken der Unterwelt Fieber angesteckt ;)

Wer mag kann ja jetzt meine Rezension zu City of Glass, dem dritten Teil der Reihe, lesen oder die etwas gemütlicheren springen einfach zum Fazit. Egal wie ihr euch entscheidet, ich wünsche euch viel Spaß bei diesem Artikel.

Klappentext Buch

In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun – doch dafür muss er sie erst einmal verraten…

 

“Vielleicht hat Valentin recht, dass sich einige Dinge ändern müssen”, sagte Clary nach einer Weile. “Aber mit der Art und Weise, wie er diese Dinge ändern will, liegt er falsch. Das siehst du doch genauso, oder?”.

Jace senkte die Lider. Unter seinen halb geschlossenen Augen entdeckte Clary graue Schatten – Zeugnis vieler schlafloser Nächte. “Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt noch etwas sehen kann. Ich hätte dem Rat nicht trauen dürfen. Aber ich wollte so gern glauben, dass es immer noch ein paar Dinge gibt, auf die jeder Schattenjäger vertrauen kann”. “Jace”, wisperte Clary.

Jace öffnete die Augen und schaute zu ihr hinab. Sie beide waren einander nun so nahe, dass ihre Körper sich überall berührten, bemerkte Clary. Sogar ihre Knie drückten gegeneinander und Clary konnte Jace’ Herzschlag spüren. Rück von ihm ab, ermahnte sie sich, doch ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen…Manchmal ist es schon seltsam eine Buchreihe mit ziemlich langen Pausen zwischen den einzelnen Teilen. Eigentlich ja was völlig normales bei machen Buchreihen, die gerade neu erscheinen bzw. bei denen der Autor für die einzelnen Teil einfach länger benötigt. Bei Chroniken der Unterwelt dagegen ist die Sache ja schon geritzt, die Reihe ist fertig geschrieben und alle Teile sind schon veröffentlicht worden. Ob die einzelnen Romane bzw. die komplette Reihe dann gut geschrieben ist erkennt man daran, dass man egal wie viel Zeit zwischen den einzelnen Teilen vergangen ist nicht das Gefühl hat den Anschluss zu verpassen. Genau dieses Gefühl habe ich bei dieser Reihe. Zwar war es nach 1,5 Jahren Pause zwischen City of Bones (Rezension hier) und City of Ashes (Rezension hier) etwas schwerer sich an das Vergangene sofort wieder zu erinnern aber nach den ersten Seiten war alles wieder da. Die Pause zwischen City of Ashes und City of Glass dagegen war nicht all zu lang und deshalb ging es auch viel schneller bis alles wieder da ist. Generell wage ich es zu behaupten, dass egal wie groß die Pause für einen zwischen den beiden Teilen auch sein mag, die ersten paar Kapitel vom nächsten Teil sind so gut geschrieben, dass man sich an das vergangene immer erinnern wird.

Den Schreibstil von Cassandra Clare mochte ich schon seit City of Bones, dem ersten Teil der Reihe, und diesem bleibt sie auch treu. Das Buch liest sich super leicht und es passiert mir hier ebenfalls dass ich beim Lesen die Welt um mich herum ausblende bzw. nicht mehr wahr nehme. Wie ihr wisst ist so etwas für mich bei Büchern sehr wichtig, denn wir alle lesen doch Bücher um in fremde Welten einzutauchen. Was bei der Reihe auch sehr deutlich heraussticht ist die Tatsache, dass der Leser sehr gut mit den Charakteren mitfiebern und mitraten, kann was wohl passieren wird bzw. was die Lösung und den ungeklärten Fragen sein könnte. Enttäuschend fand ich allerdings den Moment als im letzten viertel der Buches die Lösung für ein sehr großen Problem der Geschichte nebenbei erkennen konnte aber die Charaktere es erst kurz vor dem Schluss gelöst bekommen haben. Da frage ich mich echt ob es mir nur so ergangen ist oder auch anderen. Ohne groß zu Spoilern gebe ich da nur das Stichwort “Bruder von Clary”. Würde mich da sehr freuen wenn diejenigen unter euch, die das Buch schon gelesen haben in den Kommentaren schreiben könnten ob sie die Lösung schon vor dem Ende erahnt/ gewusst haben oder erst mit den Charakteren am Ende auf die Lösung gekommen sind.

Was ich sehr schön fand war, dass die Handlung endlich in Alicante, die Hauptstadt von Idris und somit die Heimat der Schattenjäger, spielt und man endlich dem Ort begegnet von dem so viel in den ersten beiden Teilen erzählt wird. Schade war hier nur, dass die Autorin die Stadt zwar beschrieben hat aber nicht so genau. Die Details haben mir zum größten Teil gefehlt. Bin da sehr gespannt ob in den kommenden Teilen die Stadt und deren Bewohner mehr unter die Lupe genommen werden. Man hat nach City of Glass zwar das Gefühl die Welt der Schattenjäger mehr und vor allem besser zu kennen aber irgendwie bleibt bei mir auch das Gefühl als wüsste ich so vieles nicht, was relevant und wichtig sein könnte. Mir hat ebenfalls sehr gut gefallen wie sie die Charaktere ausgearbeitet uns sich entwickeln lassen hat. In diesem Teil erleben sie nämlich ziemlich viel, was die Hauptcharakter ziemlich prägt. Bei manchen Personen, wie z.B. Simon und Alec, hatte ich oft den Eindruck dass ich sie erst richtig kennenlerne würde und bisher noch nie gesehene Charakterzüge bei ihnen entdecke. Meine persönliche Suche nach einem Lieblingscharakter in Chroniken der Unterwelt konnte ich nicht lösen und mittlerweile denke ich dass es nicht unbedingt nur ein Charakter in dem Buch sein muss sondern wie alle miteinander harmonieren und das machen sowohl die Hauptfiguren mit den Nebenfiguren. Es passt einfach alles zusammen und ich genieße das zusammenpassen der einzelnen Personen total.City of Glass ist in meinen Augen eine mehr als gelungene Fortsetzung von City of Ashes. Man hat hier wieder viel Spannung. Wie auch bei den vorherigen Teilen treten im Lauf der Geschichte mehrere Probleme bzw. ungeklärte Fragen für die Charaktere auf mit denen sie sich auseinander setzen müssen und wo der Leser sehr gut mitfiebern und miträseln kann. Langweilig wurde es mir beim Lesen nie. Oft habe ich mir sogar gewünscht die Zeit anhalten zu können um weiterzulesen. Die Geschichte macht echt süchtig, daher kann ich jedem, der Fantasy Geschichten mag dieses Buch und vor allem diese Buchreihe einfach nur empfehlen. Mittlerweile kann ich sogar behaupten, dass mich das Fieber schon gepackt hat, denn ich habe den nächsten Teil innerhalb kürzester Zeit verschlungen, der von hier aus übernächste Teil wartet darauf ausgepackt zu werden und meine Tastatur fängt langsam an zu glühen da ich mich an die Rezension zum nächsten Teil gesetzt habe. Es wird also noch viel kommen.

 

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