Bücher

John Green – The fault in our stars

November 28, 2014

Bild © Penguin Books

Der Kinofilm, der die Meisten im Sommer 2014 im Kino berührt hat ist höchstwahrscheinlich “The fault in our Stars” bzw. “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”. Hierbei handelt es sich um eine gleichnamige Romanverfilmung von John Greens Bestseller, der vor gut zwei Jahren erschienen ist. Wie so einige von euch bin auch ich ins Kino gegangen ohne vorher das Buch weder gelesen noch gekannt zu haben. Der Film, die Schauspieler und vor allem die Geschichte haben mich so verzaubert und nicht mehr losgelassen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Am Ende vom Sommerurlaub habe ich es endlich in einem Buchladen auf englisch gefunden war super happy und es hat auch nicht all zu lange gedauert bis ich das Buch mit schweren Herzen schließen musste, da ich mit der letzte Seite fertig war. Nun nach einer gefühlten Ewigkeit kommt meine Rezension dazu und ich hoffe sie und das Buch gefallen euch.

Klappentext

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Meine Beurteilung

Mein Cover war dieses Mal nicht das “normale” Buchcover sondern das mit dem Filmtitelbild als Cover. Als ich das Buch, im Urlaub am Flughafen, endlich gefunden habe war mir eigentlich egal was für ein Cover das Buch hat und dass es nicht gebunden war, denn nach der langen Suche hatte ich es endlich in meinen Händen. Da ich “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” als erstes im Kino gesehen habe bevor ich das Buch gelesen habe und ich zudem die Schauspieler mag ist es ein weiterer Grund weshalb es mich nicht so gestört hat nicht das Originalcover zu haben, passen tut es trotzdem voll gut zu der Geschichte da es ziemlich schlicht gestaltet ist.

Die Geschichte, rund um Hazel Grace, auf englisch zu lesen war für mich schon eine Herausforderung, da es doch ein ziemlich schweres Thema ist mit Begriffen, welche man nicht so kennt. Das Nachschauen im Wörterbuch, was der jeweilige Begriff auf Deutsch heißt, war bei mir anfangs ziemlich häufig. Je weiter ich in die Geschichte eingetaucht bin desto weniger wurden die einzelne Worte nachgeschaut sondern ich habe immer mehr damit angefangen mit den Zusammenhängen zu arbeiten. Die anfängliche Herausforderung wurde von Seite zu Seite immer kleiner. Würde ich das Buch nochmals lesen dann hätte ich bestimmt noch weniger Probleme damit die Sätze zu verstehen und könnte die Geschichte noch mehr genießen. Es hängt schon sehr damit zusammen ob man gewohnt ist englische Texte zu lesen oder sich das erste Mal daran traut. Aber in keinem Fall würde ich sagen, dass man sich trotz dem Thema sich nicht davon abhalten lassen sollte es auch mal auf englisch zu lesen. Lohnen tut es sich garantiert.

Wie schon oben in der Einleitung erzählt habe ich den Film als erstes gesehen bevor ich an das Buch kam. Allein die Tatsache, dass ich mir den Film im Kino angeschaut habe war ein glückliches Zusammenspiel von einigen Zufällen. Als der Trailer meinen Weg kreuzte ist er mir vor allem durch eines der neuen One Republik Lieder im Hintergrund aufgefallen. Ein weiterer Grund weshalb ich in den Film musste/ wollte war dass Shailene Woodley die Hauptrolle der Hazel Grace spielt und sie seit Divergent meinen “Celebrity Crush” ist und ich sehr von ihrer Persönlichkeit beeindruckt bin. Es klingt vielleicht dumm aber dies waren die Gründe weshalb ich mir den Film anschauen wollte, wäre ein anderes Hintergrundlied gelaufen und eine andere Besetzung der Filmcharaktere gewesen hätte ich beim Trailer bestimmt gedacht, dass das mal wieder “irgendein Krebsfilm” ist der in die Kinos kommt. Ehrlich gesagt bin ich sehr froh darüber, dass ich mir den Film angeschaut habe denn obwohl es scheint, dass das Buch “Das Schicksal ist ein Mieser Verräter” ( engl. “The fault in our Stars”) sich hauptsächlich um das große Thema Krebs dreht ist es dies nicht der Fall. Es ist kein typisches Krebsbuch.

Im Roman “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” hat zwar Hazel, deine der Protagonisten, Krebs und auch Augustus (meist nur Gus genannt) aber es ist nicht das einzige Thema in diesem Buch. Es geht viel mehr um eine bewegende Liebesgeschichte, welche das Leben einiger Charaktere im Buch verändert. Der Schreibstil von John Green scheint hier zum größten Teil sarkastisch zu sein, dennoch erzählt er die Geschichte so einfach dass sie sich einen Platz mitten im Herz des Lesers sucht. Man erlebt ziemlich schnelle einige Auf und Abs und dennoch hat man nicht das Gefühl, dass die Geschichte viel zu schnell vorangeht. Es ist schon fast so als würde man mit den Protagonisten alles erleben, in einem Moment wollte ich mir die Seele aus dem Leib weinen und im nächsten Moment bringen die Personen im Buch einen so zum schmunzeln und lachen. Das Schicksal ist ein Mieser Verräter ist so viel mehr als nur ein Buch, denn auch einige Zeit nach dem Lesen macht man sich Gedanken darüber und merkt dass es einen bleibenden Eindruck bei einem hinterlassen hat. Es passiert nicht oft aber ich bin zutiefst von der Persönlichkeit Hazels beeindruckt.

 

Trailer vom Film

 

 

Zwar gehört der Punkt, den ich hier noch erwähnen möchte, nicht direkt zum Buch aber ich will auf die Organisation “Children With Hair Loss” (CHWL) aufmerksam machen. Vor Beginn der Dreharbeiten hat Shailene Woodley ihre wunderschönen, langen Haare abgeschnitten und mit ihrer Haarspende an CHWL (Children with hair loss) die Aktion Hair for Hazel (Twitter #HairforHazel) ins Leben gerufen. Diesem Beispiel sind einige Frauen, darunter auch ich (hier), gefolgt und haben sich ebenfalls von ihren Haaren getrennt um sie an “Children With Hair Loss” zu spenden. Diese Organisation stellt aus den Haarspenden Perücken für junge Mädchen her, die durch die Chemotherapie oder anderen Gründen massiven Haarausfall haben. Das große Ziel dieser Organisation ist “Covering young heads to real young hearts” aber dabei brauchen sie natürlich auch Hilfe in Form von Haar- oder Geldspenden. Für genauere Informationen zu der Organisation und den Spenden könnt ihr auf deren Homepage finden (hier) oder in meinem damaligen Beitrag (hier) über meine Veränderung.

 

 

Eure Kaddy

 

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