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Kerstin Gier – Smaragdgrün

Januar 19, 2013

Nach nur (mal wieder) wenigen Tagen habe ich ein weiteres Buch aus der Edelsteintrilogie durchgelesen…oder besser gesagt herunter geschlungen? Habe sehr darauf gewartet diesen letzten Band der Reihe zu lesen, wie schon bei der letzten Review erwähnt, nun hab ich es fertig und bin glücklich …und ein kleines Stück auch traurig… .

Inhalt

Nachdem Gwendolyn bei ihrer letzten Reise in die Vergangenheit von Gideon erfahren hat, dass er sie von Anfang manipuliert hat muss sie nun mit ihrem schrecklichen Liebeskummer kämpfen. Zudem will sie herausfinden weshalb ihre Cousine Lucy und ihr Freund Paul zu ihrer Zeit den Chronografen gestohlen haben und sie muss sich auch noch ihre Pflichten als Zeitreisende erledigen. Dazu gehört das tägliche elapsieren (einige Zeit in die Vergangenheit springen um unkontrollierte Sprünge zu vermeiden) im Zentrum bei den Wächtern sowie die Anweisungen vom Grafen von St. Germain zu befolgen. Alles ziemlich schwer, wenn man mit seinen Gefühlen zu kämpfen hat.

Während ihrer elapsier Zeitsprünge treffen sich Gwendolyn ihr Großvater heimlich und gewinnen/ erarbeiten zusammen einiges an Wissen über die Organisation der Wächter, den Grafen von St. Germain und den Zeitsprüngen. Aber auch mit ihrer besten Freundin Leslie finden sie einige Informationen heraus. Derweil ist Gideon damit beschäftig das fehlende Blut der anderen Zeitreisenden zu sammeln und in den zweiten (und letzten) Chronografen einzulesen. Als Gwendolyn den ersten Chronografen findet, der gestohlen wurde, wird ihre Cousine Charlotte zur Plage. Diese setzt alles daran heraus zu finden was Gwendolyn vor ihr und den Wächtern zu verbergen scheint. Bei einem Ball (dem letzter im Buch) gesteht Gideon Gwendolyn ehrlich seine Liebe und stellt das Missverständnis klar. Auf diesem Ball stirbt Gwendolyn, da der böse Lord Alastair sie mit einem Degen durchbohrt. Doch auf nach dem Rücksprung geht es ihr blendend und Gideon merkt, dass Gwendolyn unsterblich ist. Ebenso erfährt Gwendolyn, dass Lucy und Paul ihre Eltern sind. Gemeinsam mit Gideon und ihrer Freundin findet Gwendolyn heraus was passieren wird wenn sich der Blutkreislauf im Chronografen schließt und was der Graf von St. Germain damit vor hat.

Bewertung

Smaragdgrün ist der krönende Abschluss der Edelstein Trilogie. Das Buch hat wie sein Vorgänger an das letzte Buch nahtlos angeschlossen, was einem zusätzlichen Spaß am Lesen bereitet. Was mich vor allem bei diesem Teil der Trilogie besonders begeistert hat ist die (fast gigantische) Spannung. Es war genau diese Art von Spannung, die mir bei den anderen beiden Teilen gefehlt hat. Zudem hat man die Personen immer besser kennengelernt, da die einzelnen Charaktere vertieft wurden. Meine absolute Lieblings Nebenfigur ist der Wasserspeierdämon Xermius, der durch seine Sprüche/ Bemerkungen die Stimmung aufgelockert und mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Was ich mir allerdings noch wünsche wäre ein vierter Teil, denn meiner Meinung nach ist das Ende schön offen gehalten für weitere Informationen über die Personen. Das traurige allerdings ist, dass es sehr wahrscheinlich keinen vierten Teil geben wird da es ja letztendlich eine Trilogie ist. Gefreut hätte es mich allerdings sehr. Ansonsten kann man sagen, dass man sich sehr gut in die Bücher verlieben kann, egal wie alt man ist. Daher sollte jeder diese Reihe mal gelesen oder im Kino gesehen haben, da sie ja endlich verfilmt werden :)

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