Reisen

Abenteuer Singapur: Gesetze

Juli 11, 2012

Der Countdown hat schon längst begonnen. In 2 Tagen ist es dann soweit. Das Abenteuer Singapur oder auch Schüleraustausch genannt ^^ 

So langsam geht es ans packen und vorbereiten darauf. Aber was muss man genau alles machen? Man kann schwer eine Checkliste machen die sagt, dass jeder genau die Punkte abarbeiten soll bevor man irgendwo hinfliegt. Sicherlich ist es auch sehr sinnvoll sich persönlich eine zu machen mit den Dingen, die man mitnehmen sollte und möchte.

Bei einem fremden Land ist es zudem auch noch sehr sinnvoll sich mit den Gesetzten und Verboten zu beschäftigen, denn in meinem Fall gibt es in Singapur harte Strafen und die Todesstrafe ist da auch erlaubt. Also man möchte sich jetzt nicht einfach so in die Scheisse reiten. Aus diesem Grund mache ich für mich und für euch einen kleinen (oder auch eventuell großen) Post über die Gesetzte und Verbote in Singapur, damit man weis was man darf und nicht.

  • Der Verkauf von Kaugummi war von 1992 bis Mai 2004 absolut verboten. Grund hierfür war, dass Jugendliche mit Kaugummi die Lichtschranken der MRT-Türen unterbrachen, was Störungen im Betriebsablauf des Metro-Systems zur Folge hatte. Mittlerweile ist der Verkauf von Kaugummi eingeschränkt. Der Käufer muss ein Arztrezept und seinen Personalausweis vorzeigen. Falls der Apotheker es versäumt, den Namen des Käufers aufzuzeichnen, kann gegen ihn eine Geldstrafe von 3.000 SGD verhängt werden.
  • Hohe Geld- und Sozialarbeitsstrafen werden gegen Personen verhängt, die Müll (auch Zigarettenkippen) achtlos auf die Straße werfen.
  • Autobesitz unterliegt ebenfalls Einschränkungen. Als Maßnahme der Regierung muss jeder potentielle Autokäufer zuerst eine Berechtigung (Certificate of Entitlement, COE) ersteigern (Kosten um die 30.000 SGD).
  • Essen, Trinken, Rauchen sowie der Transport gefährlicher Güter oder Durian-Früchten in öffentlichen Verkehrmitteln unterliegen hohen Strafen (500 bis 5.000 SGD).
  • Vandalismus und Graffiti können Prügel mit dem Rohrstock (“Caning”) zur Folge haben.
  • Die Einfuhr von Tabakwaren ist verboten; damit soll die Kampagne gegen das Rauchen unterstützt werden.
  • Es herrscht generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln und Restaurants (Ausnahme: Bars und Discos) sowie in Personengruppen mit mehr als 5 Personen (z.B. Warteschlangen).
  • Bei Einreise aus Malaysia gibt es keine Zollfreigrenze für im Ausland erworbene Waren. Bei Einreise aus Indonesien sind die Zollfreigrenzen gestaffelt, je nach dem, wie lange man (24/48/72 Stunden) Singapur verlassen hat.
  • Bei Ausreise muss der Fahrzeugtank noch mindestens zu 75% gefüllt sein. Hintergrund für diese Vorschrift ist, dass in Malaysia der Kraftstoffpreis nur halb so hoch ist. Es herrscht eine für westliche Verhältnisse äußerst strenge Zensur:
    • Einige ausländische Zeitungen und Magazine, wie das Asian Wall Street Journal und die Far Eastern Economic Review, sind in ihrer Verbreitung eingeschränkt. Zeitungen aus Malaysia sind verboten (umgekehrt in Malaysia).
    • Pornographie ist verboten; die Darstellung von Sex und Nacktheit ist eingeschränkt, d.h. der Playboy und andere “Erwachsenenmagazine”, wie das Cosmopolitan Magazine, sind verboten. Falls Sex und Nacktheit erlaubt sein soll, muss es zum Kontext passen. Filme, die Nacktheit, Sex oder übermäßige Gewalt zum Inhalt haben, erhalten normalerweise die Altersfreigabe Mature 18 (M18).
    • Die Regierung zeigt jedoch Interesse daran, diese Beschränkungen aufzuweichen und hat daher kürzlich die Altersfreigabe M18 geschaffen, um über 18jährige mehr Erwachsenenmaterial zugänglich zu machen. Es bleiben allerdings die bestehenden Freigaben NC-16 und R21 bestehen. Der Privatbesitz von Satellitenschüsseln ist untersagt. Internationale Sender (wie Deutsche Welle, BBC, CNN etc.) können nur über Kabel empfangen werden.
    • Bestimmtes politisch sensitives Material ist verboten
    • Schriften und Medien, die das Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen stören und religiöse Gefühle beleidigen, sind verboten.
  • Die Vorschriften für Betäubungsmittel sind sehr streng. Jeder, der mit mehr als 13-14 g Heroin, 28 g Morphium oder 480 g Cannabis erwischt wird, muss mit der Todesstrafe rechnen. Von 1991 bis 2004 wurden 400 Menschen durch den Strang hingerichtet, hauptsächlich wegen Drogenhandels, -besitzes und -schmuggels. In Vergleich zur Bevölkerungsrate des Landes ist dies die höchste Hinrichtungsrate weltweit.
  • Sexuelle Praktiken, die von der Regierung als “unnatürlich” angesehen werden, u. a. Oralsex und homosexuelle Praktiken, sind illegal.
  • Im Jahr 2003 hat das Censorship Review Committee empfohlen, das Verbot der Zeitschrift Cosmopolitan Magazine aufzuheben. Allerdings bleibt das Verbot für den Playboy bestehen, da die singapurische Gesellschaft noch nicht für die freizügigen Fotos bereit sei.
  •  das Spucken auf die Straße ist verboten
  • die Straßenseite an unmarkierten Übergängen zu wechseln ist ebenfalls verboten
  • verboten ist zu dem die Abfälle achtlos auf den Boden zu werfen
  • Malaiische Zeitungen werden in Singapur verboten und umgekehrt.
  • Die Regierung ist auf ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen ethnischen Gruppen bedacht. Mediale Inhalte und Schriften, die dies auf negative Weise beeinflussen können und eine Beleidigung religiöser Gefühle darstellen, werden verboten.
  • Die Zeugen Jehovas sind nicht zugelassen.
  • Man darf keine private Satellitenschüsseln besitzen
  • In Taxen, Restaurants & Co. sind Trinkgelder nicht erwünscht. Am Airport ist es verboten.
  • Zurücklassen von abgestandenem Wasser ist verboten wird mit Geldbußen bestraft

Beachten sollte man auch folgende Dinge:

  • In keinem Fall sollte man sein Gepäck unbeaufsichtigt lassen.
  • Niemals für jemand anderen etwas mitnehmen (Päckchen oder ähnliches).
  •  Illegale Drogen weder einführen, kaufen, noch konsumieren!
  • Moscheen und Hindu-Tempel stets ohne Schuhe betreten.
  • Eine legere Kleidung ist ausreichend. Die meisten der City-Restaurants akzeptieren eine ansehnliche Freizeitbekleidung. Speist man draußen, werden Sandalen und kurze Hosen gebilligt. Besucht man Moscheen und Tempel, muss man Arme und Beine bedecken.
  • Zum Essen und Weiterreichen muslimischer und indischer Speisen in Restaurants oder Haushalten unbedingt die rechte Hand benutzen, da die linke als unrein gilt.
  • Erhält man eine, sollte man diese nicht unmittelbar wegstecken, sondern mit der Vorderseite nach oben auf den Tisch legen. Visitenkarten (und Kreditkarten) mit beiden Händen überreichen.
  • Blickkontakt mit Fremden eher unüblich und deutet nicht auf Unhöflichkeit hin.
  • Wenn man vergisst auf einer öffentlichen Toilette herunterzuspülen, erwartet dich eine saftige Geldstrafe
  • Leitungswasser kann in Singapur bedenkenlos getrunken werden, Hygienestandards sind sehr hoch und die ärztliche Versorgung ausgezeichnet.
Das warn jetzt mal einige Dinge, die man unbedingt wissen sollte bevor man nach Singapur reist. Falls ihr noch weitere Informationen erfahren wollt könnt ihr einfach die Links hier drunter anklicken, denn bei manchen hat es mehr Information über Singapur außer die Gesetzte und Verbote. Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen etwas neues zeigen bzw. ihr seid etwas schlauer.
Eure Kaddy

_____________________________________________________________________________

Quelle der Informationen:

http://www.weltbericht.de/asien/singapur/asien-singapur-rechtliches.html

http://www.erlebe-singapur.de/reisetipps-4.php

http://wikitravel.org/de/Singapur

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.